Die Geschichte des Hundes ( Teil 2 )
Die Entwicklung zum Haushund

Der Wolf verbreitete sich auf der gesamten Nordhalbkugel und hatte somit ein enormes Verbreitungsgebiet.Durch die Verbreitung in unterschiedliche Vegetationszonen, besaß er eine große Variabilität und es wurden über 40 Unterarten unterschieden.
Aarabische Unterarten wiegen zum Beispiel nur bis zu 15 Kg und nordamerikanische Wölfe bis zu 80 Kg.
Somit ist Wolf nicht gleich Wolf!

Alle Arten suchten den Menschen auf, um sich von deren Abfällen zu ernähren. Die Tiere traten in Gruppen, sowie auch alleine auf. Somit lernte der Wolf, dem Menschen zu vertrauen, mit weniger Einfluss des Rudels.

Es gab einige Wölfe, die weniger Scheu waren, als andere. Diese suchten den direkten Weg zu den Ansiedlungen des Menschen.
Mit steigendem Vertrauen zwischen Mensch und Wolf, lernten auch die Menschen, sich das Verhalten des Wolfes nutzbar zu machen.

Parallelen zwischen Mensch und Wolf:

Mensch, sowie auch der Wolf leben in Großfamilien, sie sind innerhalb der Gruppe familienbewusst und versorgen gemeinsam ihre Welpen/Kinder.
Fremden gegenüber sind sie abweisend und dringen Feinde in unser Haus ein, verteidigen wir es.
Wolf und Mensch sind von Natur aus Großwildjäger und unterstützen sich bei der Jagd.
Rüden(Männer) sind für die Jagd zuständig und die Fähen/Frauen versorgen den Nachwuchs.
Auch Jungtiere bleiben lange von den Eltern abhängig und so entstehen mehrer Generationen im Rudel, die sich gegenseitig unterstützen. Es gibt Rangordnungs und Führungsanspruch der Älteren, und ebenso Führsorge, Wut, Eifersucht, unendlich viel Geduld und Nachsicht sowie Sturheit und Feindschaft.

Somit kann man sagen, sozial gesehen ist kein Tier dem Menschen so ähnlich wie der Wolf.