Die Geschichte des Hundes -Teil 1 Kurzfassung

Angefangen hat es damals mit den Miaciden, sie waren kurzbeinig,langschwänzig, klein und hatten meist langgestreckte flache Köpfe. Die Miaciden waren die Vorgänger aller bärenartigen und katzenartigen Raubtiere.
Aus Ihnen entwickelten sich die Hesperocyon.
Merkmal bei Ihnen war die Zunahme der Schädelhöhe,welche sich auf die Steigerung der Hirnentwicklung zurückführen lässt. Sie hatten verlängerte Gliedmaßen und Füße. Mit Ihnen entwickelte sich also der sogenannte „Lauftyp“
Aus den Hesperocyon entwickelte sich widerum der Leptocyon. Er gilt als Stammform des Hundes und aus Ihnen gingen alle Gattungen heute lebender Hundeartiger hervor.
Vor ca 15 mio. Jahren tauchte ein neues Tier auf Erden auf
->Tomarctus
Der Tomarctus sah dem Wolf schon viel ähnlicher und aus Ihnen entwickelten sich alle Hundeartigen.
Der Wolf zählt zu den „echten Hunden“ und neben denen zählen aber auch Marderhunde, Wildhunde und Füchse zu dieser Familie der Hundearten.
Vor ca. 12000 Jahren ´begann dann die Domestikation des Wolfes,aus der viele der heutigen Hunderassen hervor gingen.
Im Laufe der Zeit haben sich unglaublich viele Rassen herausgebildet und nur noch wenige ähneln dem Wolf.
Man sollte nie vergessen: Wölfe sind strategische Jäger und suchen einfache Wege zum Erfolg!
Somit bildete sich eine neue ökologische Nische, als der Mensch sesshaft wurde und der Wolf merkte, das er von den Menschen profitieren kann.
Es ist biologisch sinnvoll für den Wolf gewesen, sich von den Abfällen der Menschen zu ernähren, denn somit haben sie viel Energie gespart.
Die Individualdistanzen wurden unterschritten, Adrenalin abgebaut und es erfolgte eine hormonelle Veränderung. Durch die hormonelle Veränderung veränderte sich im Laufe der Zeit auch das äußere Erscheinungsbild.
In Teil 2 möchte ich euch etwas zu der Entwicklung des Haushundes, sowie über die parallelen von Mensch und Wolf erzählen.
Sonnige Grüße
Franziska Siepert